Man schützt nur, was man liebt – Neuer Verein „Baumtierbund“ setzt sich für die Verbundenheit zur Natur ein


Oktober 2015 – dem neu gegründete Verein Baumtierbund ist es ein Anliegen, das Bewusstsein für die Natur zu schärfen

p1 lanshuter zeitung 600„Baumtierbund“, so nennt sich ein neuer Verein aus Hohenthann, der am 29. September 2015 gegründet wurde. Die Gründungsmitglieder haben sich den Gedanken, „Man schützt nur, was man liebt – man liebt nur was man kennt“, auf die Fahne geschrieben. Dem Verein ist es ein Anliegen, das Bewusstsein für die Natur zu schärfen und dadurch mehr Verbundenheit von Mensch, Tier und Baum zu erreichen. Den sieben Gründungsmitgliedern liegt es am Herzen, aktiv Einfluss auf die Wertschätzung und den Stellenwert der Natur in der Gesellschaft zu nehmen. Immer mehr Menschen halten ihrer Ansicht nach mit der zunehmenden Technisierung Schritt, sind sich aber der überlebenswichtigen Verbindung von Natur und Mensch nicht mehr bewusst: „Viele gehen davon aus, dass Tiere, Pflanzen, ja die gesamte Natur einfach DA sind und dem ökonomischen Nutzen der Menschen dienen“, so die Meinung der Vereinsmitglieder. Um was geht es den Mitgliedern? Naturverbundenheit bedeutet für den Verein, die Zusammenhänge innerhalb der Natur zu verstehen. Es geht dabei um Themen, wie den Verlust der Artenvielfalt, Wasserknappheit und der Abholzung. Zudem verlangen die meisten Verbraucher eine ausgewogene Ernährung und orientieren sich an „Lebensmittelampeln“ auf den Verpackungen im Supermarkt. Inwieweit eine intakte Natur Einfluss auf diese Themen, das Wohlbefinden, die Gesundheit und das menschliche Stressverhalten hat, soll im Vordergrund des Vereins stehen. Der Baumtierbund setzt seinen Schwerpunkt vor allem darauf, den Bezug zu Tieren nicht zu verlieren – und ein „menschliches“ Verhältnis mit ihnen anzustreben. Demnach könne der Mensch von den Tieren lernen und somit von ihnen profitieren.

Wer steht hinter dem Verein? Einer der drei Vorsitzenden des Vereins ist Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß, Professor an der Technischen Hochschule in Ingolstadt. Zu den Forschungsgebieten des Volkswirtes zählt eine verantwortungsvolle Unternehmensführung im Bereich des Umweltmanagements. Neben seinem Lehrauftrag an der Universität ist Barfuß auch Manager für Nachhaltigkeit eines großen Automobilzulieferers. Zum Führungstrio des Vereins zählen weiter Ehefrau Tanja Hollinger-Barfuß, Pädagogin im Bereich der Erwachsenenbildung, und Robert Zorko, ebenfalls in der Automobilindustrie tätig. Auch die weiteren Gründungsmitglieder, Pädagogin Sandra Durst, Schriftführerin Elena Zorko, Kassenwart Josef Hollinger und Ester Galambos gehören zur Vorstandschaft. Gefährden Wirtschaft und Industrie die Vereinsziele? „Wir sind nicht der klassische Naturschutzverein, der sich um herrenlose Katzen oder Hunde kümmert–auch wenn dies ehrenwerte und notwendige Aktivitäten sind und der Verein zwei Notfallboxen für Pferde zur Verfügung stellt“, sagte Barfuß. Vielmehr beabsichtigt der Verein, ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken. Vor allem bei Unternehmern soll der Sinn für Nachhaltigkeit geschärft werden. „Wir arbeiten nicht gegen die Industrie“, erläutert Barfuß. Wirtschaft und Industrialisierung seien in der Gesellschaft notwendig, sagte Barfuß, „allerdings sollte man die Natur dabei mit ins Boot nehmen.“ Dies sei manchmal schon mit wenig Aufwand möglich, und meist profitiert der Betrieb davon. Wie können die Ziele erreicht werden? Um diese Ziele zu erreichen, plant der Verein zahlreiche Projekte. Vorträge, Seminare und Exkursionen mit Diskussionsrunden sollen regelmäßig veranstaltet werden. Der Verein arbeitet bereits nach wenigen Tagen seiner Gründung mit überregionalen Unternehmen, (Hoch-)schulen, Vereinen und engagierten Mitbürgern zusammen, die sich ähnlichen Zielen verbunden fühlen. Barfuß spricht davon, wie wichtig es sei, ein Netzwerk mit anderen Vereinen zu knüpfen, um so auf einer angemessenen Bühne die Gesellschaft auf das Kapital „Natur“ aufmerksam zu machen. Des Weiteren können Mitglieder für in Not geratene und aufgenommene Tiere, hauptsächlich Pferde, eine Patenschaft übernehmen. Auch im Bereich Bepflanzung will der Verein aktiv werden. Mit dem sogenannten „Hain der Hoffnung“ soll ein Wald aus heimischem Gehölz gepflanzt werden. Dabei wird jedem Tier, das in Obhut genommen wurde, ein Baum mit individuellem Namenschild gewidmet. Der Verein sucht derzeit Flächen, um einen Wald und Grünflächen anzubauen. Beabsichtigt ist dabei nicht nur, natürliche Räume und Nistflächen zu schaffen, sondern auch Kindern und Jugendlichen einiges zu bieten. Waldlehrpfade sollen entstehen und Kindergartenkindern und Schulklassen die Möglichkeit geboten werden, die Natur zu entdecken.

Adresse & Kontakt

Baumtierbund e.V
Pfarrkofen 4

84098 Hohenthann

Tel. +49 - 8784 - 969 59 50
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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